Persönliches
September: NEPAL aktuell – Kannst du annehmen, was ist?

September: NEPAL aktuell – Kannst du annehmen, was ist?

Wie wir mit offenem Herzen dableiben und wirksam helfen können.

Meine Gedanken und Gebete sind in diesen Tagen bei den Menschen und den vielen Opfern der Springflut im Norden Nepals. Meine nepalesischen Freunde sind glücklicherweise alle wohlauf – dafür bin ich von ganzem Herzen dankbar. Mein Freund und Reisepartner Tsering Sherpa ist erst vor zwei Wochen von einer Kailash-Tour durch genau dieses Gebiet zurückgekehrt.

Wie können die Berge, die für die Menschen in Nepal wie Götter und Buddhas sind, ein solches Unglück zulassen? Diese Frage bewegt mich tief – und vielleicht bewegt sie dich auch.

Das Land ist unendlich reich an Kultur, Natur und Spiritualität – und zugleich so arm an materiellen Ressourcen. Nirgendwo habe ich so viele herzoffene, tief verankerte Menschen getroffen wie in Nepal. Und wieder einmal zeigt sich eine schmerzhafte Realität: Die Folgen der Klimakatastrophe treffen fast immer diejenigen am härtesten, die am wenigsten dazu beigetragen haben.

Auf meinen Reisen nach Nepal habe ich gelernt, was es wirklich bedeutet, Spiritualität im Alltag zu leben. Die Menschen dort nehmen an, was ist. Sie verharren nicht in einer Opferrolle, sondern begegnen dem Leben in tiefer Hingabe. Sie betrauern ihre Verstorbenen aus vollem Herzen – und tragen zugleich das tiefe Wissen in sich, dass diese nun an einem heiligen Ort geborgen sind und im Kreislauf der Wiedergeburt wiederkehren.

Ich habe diese Haltung selbst im Jahr 2015 während des großen Erdbebens im Annapurna-Gebiet erlebt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie endlos lange es dauern kann, bis Hilfe vor Ort ankommt – besonders in den abgelegenen ländlichen Regionen.

Liebender der Realität zu sein“ – wie Robin Kaiser es in seinem Podcast formuliert – heißt keineswegs, Leid schönzureden oder wegzusehen. Es bedeutet, mit offenem Herzen präsent zu bleiben. Das Unfassbare auszuhalten und sich gleichzeitig die Frage zu stellen: Wie kann ich jetzt konkret helfen?

So möchte ich unterstützen – und du kannst dabei sein:

  • Durch unsere gemeinsame Praxis

    Jeden Donnerstagmorgen von 8:00 bis 9:00 Uhr verbinden wir uns via Zoom mit dem Mantra der Grünen Tara. Wir schicken Licht, Schutz und Mitgefühl nach Nepal – für die Menschen, die Tiere, die Berge und für Mutter Erde. Du bist von Herzen eingeladen, dich dieser friedvollen Praxis anzuschließen.

  • Durch konkrete materielle Unterstützung

    Wenn du neben der energetischen Arbeit auch finanzielle Hilfe leisten möchtest, melde dich gerne direkt bei mir. Schreib mir einfach eine persönliche Nachricht (PN) für den aktuellen Spendenlink der offiziellen Stellen vor Ort.

Ich freue mich schon jetzt darauf, dieses wunderbare Land im März 2027 wieder im Rahmen meiner Jubiläumsreise mit einer Gruppe zu besuchen. Wenn du den Ruf spürst, dieses Abenteuer mit uns zu teilen: Es gibt noch freie Plätze!

Danke, dass du dein Herz öffnest und hinschaust.

In tiefer Verbundenheit

Namasté 🌸 deine Angelika.

Schau Dir doch mal die Bilder an! Magst Du mal hinspüren? Wie erlebst Du Dich in Bezug dazu?

Aktuelle Angebote auf einen Blick

Yoga & Mantras für mehr Balance

Vielleicht hast Du ja schon Lust bekommen, diese Energie nicht nur für Dich zu spüren, sondern auch im Alltag ein Stück lebendig werden zu lassen. Im Monat SEPTEMBER gibt es wieder einige schöne Gelegenheiten, gemeinsam unterwegs zu sein, Neues auszuprobieren oder einfach eine kleine Auszeit zu genießen. Schau gern mal in den Eventkalender. Vielleicht ist genau das Passende für Dich dabei. 🌿

Aktuelle Termine für dich:

NEU im Angebot! Bitte schon vormerken:

Kleine Gruppen, intensiver Austausch, TOP.


🌟 Impulse im SEPTEMBER: Zum Mitnehmen & Nachspüren

Manchmal fordert uns das Leben heraus, mit schweren Nachrichten, Veränderungen oder Ungewissheiten umzugehen. Wie wir in solchen Momenten bei uns bleiben, uns nicht verlieren und dennoch im Handeln bleiben können, zeigt uns die Haltung der Menschen in Nepal.

Hier sind fünf sanfte Impulse aus dem Beitrag, die du diesen September für dich im Alltag ausprobieren kannst:

1️⃣ Übe das Annehmen, was ist:
Wenn die Dinge im Alltag schiefgehen oder sich Pläne ungeplant ändern, halte kurz inne. Versuche, die Situation für einen Moment ohne Bewertung oder Widerstand so anzunehmen, wie sie gerade ist – und richte den Blick sanft darauf, was jetzt der nächste kleine, stimmige Schritt sein kann.

2️⃣ Werde präsent statt wegzusehen
Wenn dich Nachrichten, ein schmerzhaftes Thema oder ein Schicksalsschlag im Umfeld berühren, zieh dich nicht in Ohnmacht zurück. Bleib mit einem offenen Herzen präsent. Manchmal reicht es schon aus, das Unangenehme da sein zu lassen, anstatt es wegzuschieben.

3️⃣ Schaffe dir ein wöchentliches Innehalte-Ritual
Richte dir einen festen Moment in der Woche ein – sei es bei einer kurzen Meditation, beim Kerzenanzünden oder beim bewussten Atmen –, um Mitgefühl, Licht und gute Gedanken in die Welt zu schicken.

4️⃣ Verbinde Mitgefühl mit einer kleinen Handlung
Verbinde ein mitfühlendes Gefühl direkt mit einer konkreten Tat. Das muss kein riesiges Projekt sein: Eine kleine Spende, ein aufmunternder Anruf oder eine unterstützende Nachricht an jemanden zeigen, wie schnell aus Mitgefühl echte Hilfe wird.

5️⃣ Schöpfe Kraft aus der Natur
Verbringe im September Zeit im Grünen und begegne der Natur mit Ehrfurcht. Erinnere dich an die zeitlose Beständigkeit von Bergen, Bäumen und der Erde – sie helfen dir dabei, dich wieder zu erden und innere Ruhe zu finden. 🌸

Deine Angelika.